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Thursday, August 28 2008
Confusion Of Tongues @ nocturnalhall.com

Rating: 8 of 10
Hach, das ist ja mal erfrischend! Endlich mal wieder ein Death Metal Album das zeigt, das es auch anders wild und brutal zugehen kann, ohne dabei ausnahmslos auf gnadenlose Blastbeat Orgien zu setzen. BA’AL inszenieren ihre von einem Intro und Outro begleiteten Akte anders. Die Songs sind durchweg schnell und glänzen immer mit geschickten Arrangements und fließenden Strukturen. Die Erfurter wissen ganz einfach, wie sie zu der Aggressivität melodischere Akzente setzen und mit dem Tempo spielen müssen, um die Songs konstant spannend zu halten. BA’AL hauen so einen Death Metal Knaller der modernen Schule nach dem anderen raus. Und das Schöne dabei ist die kompromisslose Einheit mit der Confusion Of Tongues präsentiert wird. Die Akzente die BA’AL setzen, lassen jeden einzelnen Song wie aus einem Guss aussehen. Gekonnt wie sich die beiden Gitarristen die Riffs um die Ohren hauen! Genauso variabel wie die Tracks auf dem vierten Release sind, wechselt auch Growl-, Jaul- und Brüllwürfel Julian Fink die Sprossen auf der Tonleiter. Nach wem die fünf Jungs klingen? Bolt Thrower steht zwar im Presseflyer, der Mix aus Amon Amarth und Bloodbath sticht aber um einiges besser. Auf jeden Fall aber klingt Confusion Of Tongues nach den Rape Of Harmonies Studios. Die scheinen eine verdammt heiße Adresse zu sein, wenn man seinen Sound in brachialer Harmonie meißeln will. Und diesen Sound sollte sich jeder Death Metaller zu Gemüte führen. Und wer will greift dann noch auf den Backkatalog zurück. Neben den zwei EPs seit 2002 hat nicht umsonst die erste full-length Veröffentlichung The Lilith Complex für Aufsehen gesorgt.
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